Waterline
Die Besonderheit der Waterline – sie wird über dem Wasser gespannt. Es kann sich dabei – je nach Länge und verwendetem Material – um eine Trickline, Rodeoline, Jumpline, Longline oder auch einer Highline handeln.
Generell unterscheidet man zwei Arten von Waterlines:
- Das Balancieren über fließendem Wasser (Bäche, Flüsse)
- Das Slacklinen über stehendem Wasser (Tümpel, Seen)
Bei beiden Waterline-Arten besteht die Schwierigkeit darin, die Bewegung des Wassers auszublenden. Das Fokussieren auf einen Fixpunkt erweist sich hier als das Hauptproblem. Vor allem die Fließgeschwindigkeit von Bächen und Flüssen wirkt sich beim Slacklinen über Wasser sehr kontraproduktiv aus.
Besonders wichtig vor jeder Waterline-Begehung: das Gelände unterhalb der Wasseroberfläche auf gefährliche Gegenstände, spitze Steine, etc. zu kontrollieren. Die Hauptgefahr einer Verletzung besteht dafür meist nahe dem Ufer wo die Wassertiefe meist nur sehr gering ist.
Auf einer Waterline lässt sich das Fangen der Slackline sehr gut erlernen, was beim Begehen von Highlines als eine wichtige Grundvoraussetzung gilt – es wird versucht, beim Fallen von der Waterline, die Slackline zu umfassen. In Folge dessen kann man bei Highline-Stürzen, dass in die „Highline-leash“ hinein fallen vermeiden.